Ein besonderes Jubiläum steht in diesem Jahr im Mittelpunkt der Geschichte der Donauschwaben: Vor 240 Jahren begann die Ansiedlung evangelischer Familien entlang der mittleren und unteren Donau. Im Rahmen der habsburgischen Siedlungspolitik kamen Menschen aus verschiedenen Teilen Mitteleuropas in die Gebiete des heutigen Serbiens und Kroatiens. Über die folgenden Generationen entstanden dort deutsche Gemeinden sowie Kirchen und Schulen, die das gesellschaftliche, kulturelle und religiöse Leben nachhaltig prägten.

Anlässlich dieses Jubiläums begab sich der Bundesverband der Donauschwaben auf eine mehrtägige Reise durch Serbien und Kroatien. Dabei stand nicht nur die Besichtigung historischer Orte im Mittelpunkt, sondern vor allem die Begegnung mit den Spuren der eigenen Geschichte und den heute dort lebenden deutschen Gemeinschaften.

  Im Rahmen der Gedenkfeierlichkeiten zum 160. Jahrestag der Gründung von Rudolfsgnad/Knićanin organisierten der Nationalrat der deutschen Minderheit, HUN Gerhard und MZ Knićanin, mehrere Veranstaltungen. Zu diesem Anlass empfingen wir rund zwanzig Gäste aus Deutschland unter der Leitung des Präsidenten der Weltorganisation der Donaudeutschen, Herrn Jürgen Harich.

.Am Samstag, dem 4. Juli 2026, veranstaltete der Deutsche Humanitäre Verein „Gerhard“ erfolgreich das siebte Sommerfest der Deutschen Volksgemeinschaft. Zu dieser traditionellen Veranstaltung kamen über 130 Teilnehmer und Gäste – Mitglieder der deutschen Volksgemeinschaft aus den aktivsten deutschen Vereinen Serbiens sowie zahlreiche Landsleute aus Nachbarländern, Institutionen, Religionsgemeinschaften, Partner und Freunde der Gemeinschaft.

 Im März 2026 realisierte Der deutsche Verein „Syrmisch Mitrowitz - Sremska Mitrovica“ in Zusammenarbeit mit den Grundschulen „Jovan Popović“ und „Boško Palkovljević - Pinki“ das Projekt „DAS OSTERWORKSHOP“.


Wie fleißig und gut gelaunt wir waren, sehen Sie auf unseren Fotos!


Die Realisierung des Projekts wurde durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat – BMI ermöglicht.

  Der Empfang zum Europatag brachte traditionell Vertreter staatlicher Institutionen, des diplomatischen Korps, des Militärs, religiöser Gemeinschaften, der Zivilgesellschaft und anderer Partner zusammen, um die europäischen Werte und die Zusammenarbeit zu feiern. Auf Einladung von S.E. EU-Botschafter Andreas von Beckerat nahm der Präsident des Nationalrats, Herr Mihael Plac, an der Veranstaltung teil.
Das Motto der diesjährigen Europatag-Feierlichkeiten in Serbien lautete „In Vielfalt vereint“ – eine der Kernbotschaften der Europäischen Union, die betont, dass Unterschiede uns stärker machen. Die Delegation der Europäischen Union in Serbien beging den Europatag mit einer Reihe von öffentlichen Veranstaltungen wie Konzerten, Ausstellungen und Workshops.

 Auf der Konferenz wurden die wichtigsten Erkenntnisse einer kürzlich durchgeführten Umfrage zur Wahrnehmung von Geschlechtergleichstellung durch Männer präsentiert. Die Ergebnisse zeigen, ob Männer Geschlechtergleichstellung dieselbe Bedeutung beimessen wie Frauen und wie bereit sie tatsächlich sind, diese in der Praxis zu verwirklichen. Die Studie wurde im Auftrag der Gleichstellungsbeauftragten im Rahmen des deutsch-deutschen Kooperationsprojekts „Unterstützung der sozialen Inklusion in Serbien“ durchgeführt. Dieses Projekt wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Arbeit, Beschäftigung, Veteranen und Soziales sowie dem Ministerium für Menschenrechte, Minderheitenrechte und Sozialen Dialog durchgeführt.
Der Präsident des Nationalrats, Mihael Plac, nahm an der Konferenz teil und hob stolz hervor, dass im Deutschen Rat ein Drittel der Sitze mit Frauen besetzt ist und dass Frauen die Positionen der Vizepräsidentin, der stellvertretenden Präsidentin und der Präsidentin bestimmter Ausschüsse des Rates innehaben.